Portraitfotografie

Über Schönheit. Und Falten.

Und über das Porträtieren.

„Ich mag meinen Hals nicht“, sagt sie, als ich ihr das Foto zeige.

„Du magst ihn nicht? Willst du lieber ohne Hals leben?“ scherze ich.

„Na, geeehh. Ich mag die Falten an meinem Hals nicht.“

„Schau dir das Foto genau an, Schwesterherz“, sage ich. „Du strahlst. Dein warmes, liebevolles Lächeln ist das Spiegelbild deiner Seele, die voll von Wärme, Güte und Liebe ist. Auch deine Augen lächeln. Du trinkst Sekt mit Himbeeren, du bist in Feierlaune. Du umarmst einen jungen Mann, er umarmt dich, er hat seine Hand fest um deine Schultern, seine Augen sprühen voll Fröhlichkeit. Was ist das Wesentliche an diesem Foto? Die tiefe Freude, die du in dem Augenblick, als ich dich fotografieren durfte, empfunden hast – oder drei Falten am Hals?“

„Fünf“, sagt sie. Und lächelt. Ihr Lächeln ist voller Wärme. Sie umarmt mich.

Ich werde Sie ins beste Licht rücken, wenn ich Sie fotografiere. Ich werde Ihre Vorzüge betonen. Ihre Schönheit. Ihre strahlenden Augen. Ihr glückliches Lächeln. Ihre Herzlichkeit. Ihre Unbeschwertheit. Ob sie nun 25 oder 85 Jahre alt sind.

Ich werde ihre Lebensweisheit ins rechte Licht rücken, ihre Gelassenheit, Ihre meditative Ruhe.

Ich werde Sie von Ihrer verspielten Seite zeigen.

Von Ihrer ernsthaften Seite:

Und von der ganz seriösen:

 

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